Pelletmarkt in Deutschland zieht spürbar an

Hoher Absatz an Feuerungen und erstmals mehr als 3 Mio. Tonnen Produktion

Pelletheizungen können eine gute Alternative zu veralteten Ölheizungen ohne Brennwerttechnik sein: Pellets verbrennen CO2-neutral; zudem ist der Platz für die Pelletlagerung meist schon vorhanden. Dass Pellets zunehmend beliebt sind, zeigen auch die jüngsten Zahlen des Deutschen Pelletverbands: es wurden noch nie so viele Pellets verkauft wie 2020.

PRÄG Pellets
Pellets einfach, schnell und günstig bestellen

Wir beliefern Sie schnell, zuverlässig und qualitätsschonend mit besten ENplus-A1 Pellets aus unserem Pelletlager in Augsburg. 

Das Jahr 2020 markiert eine Trendwende für den Pelletmarkt in Deutschland. So wurde der europäische Spitzenplatz bei der Pelletproduktion mit erstmals über 3 Mio. Tonnen (t) weiter ausgebaut und auch am Heizungsmarkt geht es deutlich aufwärts, berichtet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).
Mit 61.850 neuen Anlagen konnte der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 78,5 Prozent gesteigert werden. Damit waren in Deutschland Ende 2020 546.000 Pelletfeuerungen in Betrieb. Ihren Beitrag zum Klimaschutz verdeutlicht die eingesparte CO2-Menge von 3,5 Mio. Tonnen. Durch die neue, attraktiv ausgestattete Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) rechnet man beim DEPV für 2021 mit einem weiteren Anstieg des Absatzes von rd. 10 Prozent. 

Produktion und Verbrauch von Holzpellets in Deutschland 

Der Produktionsrekord von erstmals über 3 Mio. t belegt sowohl die internationale Spitzenstellung Deutschlands bei der Erzeugung von Holzpresslingen als auch die wachsende Rolle, die Holzpellets hierzulande bei der Versorgung mit klimafreundlicher Wärme auch in zunehmendem Maße leisten können. Auf Basis bei der Holzverarbeitung anfallender heimischer Resthölzer wurden in Deutschland im Jahr 2020 3,10 Mio. t Holzpellets produziert. Im Vergleich zum Vorjahr (2,82 Mio. t) ist das eine Steigerung um fast 10 Prozent. Der Verbrauch belief sich 2020 bundesweit auf rd. 2,33 Mio. t. Knapp ein Viertel der deutschen Pelletproduktion (24,2 Prozent) wird in Säcke abgefüllt und für Pelletkaminöfen hierzulande oder im europäischen Ausland genutzt. 

„Durch die erfreuliche Zunahme des Absatzes von Pelletkesseln und Pelletkaminöfen sehen wir den Grund für weitere Produktionssteigerungen in Zukunft vor allem im steigenden heimischen Absatz“, so Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPV. Dies sei auch dringend nötig, denn zur Umsetzung der im Rahmen des Green Deals von der EU verschärften CO2-Minderungsziele (55 Prozent bis zum Jahr 2030) würden in Deutschland deutlich mehr erneuerbare Energien am Wärmemarkt benötigt. 

Holzpellets aus Deutschland zeichnen sich seit jeher durch hochwertige Qualität aus. Auch im Jahr 2020 wurden mit 97,4 Prozent fast alle Presslinge in der Premiumklasse ENplus A1 hergestellt. Im laufenden Jahr rechnet der DEPV mit einem moderaten Anstieg der Pelletproduktion auf 3,3 Mio. t. 

Stabiler Pelletpreis 

Der Preis für Pellets war auch im Jahr 2020 wie gewohnt stabil und günstig – im Vergleich zum Vorjahr sogar niedriger. Im Jahresdurchschnitt zahlten Heizungsbetreiber für eine Tonne Pellets 237,28 Euro, was 4,75 ct/kWh entspricht. Das waren 5,55 Prozent weniger als im Jahr 2019. 

Quelle: depv