Präg rüstet sieben Tankstellen energetisch um

Kempten, 20.4.2026. PV-Anlagen und Ultraschnellader an Stationen in Bayern und Sachsen verbinden nachhaltigere Energieversorgung mit Wirtschaftlichkeit. Die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität bringt neue Zielgruppen in Tankstellen-Shops.

Mit sieben Tankstellen, die jetzt Strom auf dem eigenen Dach erzeugen, unterstreicht das Allgäuer Energieunternehmen Präg sein Engagement für eine nachhaltigere Energieversorgung und Mobilität an seinen Tankstellen. An den bayerischen Standorten Augsburg, Langenau, Offingen, Krumbach sowie an den Stationen Taucha und Machern in Sachsen wurden insgesamt 642 Photovoltaikmodule mit rund 278 Kilowattpeak (kWp) Leistung installiert. Zwei Stationen in Augsburg erhielten zusätzlich Ultraschnellladesäulen mit bis zu 300 Kilowatt (kW) Ladeleistung für sehr kurze Ladezeiten.

„Mit den PV-Anlagen investieren wir mit unserer großen Erfahrung als Energiedienstleister in eine nachhaltigere Stromversorgung unseres Tankstellennetzes“, sagt Klaus-Rüdiger Bischoff, Geschäftsführer bei Präg und verantwortlich für den Tankstellenbereich. „Damit steigern wir die Energieeffizienz unserer Stationen und senken darüber hinaus auch dauerhaft die Betriebskosten.“ Zusammen genommen liefern alle Anlagen pro Jahr rund 250.000 Kilowattstunden Solarstrom.

Zwei Stationen in Augsburg sind jetzt mit Ultraschnellladern ausgerüstet: Sie haben eine Leistung von bis zu 300 Kilowatt für sehr kurze Ladezeiten.

Neue Kundengruppen erhöhen den Standortwert

Der selbst erzeugte Solarstrom deckt einen Großteil des Eigenbedarfs der Tankstellen ab; überschüssiger Strom fließt ins Netz. Die sieben Tankstellen sparen durch die PV-Anlagen klimaschädliche CO₂-Emissionen ein und reduzieren ihre Stromkosten erheblich. Besonders sichtbar wird der Nutzen an den Augsburger Stationen: In der Friedberger Straße liefern jetzt 58 PV-Module (mit 24,36 kWp) Solarstrom für den Betrieb, während parallel zwei Ladepunkte mit bis zu 300 kW ultraschnell laden. An der Edisonstraße besteht die Anlage aus insgesamt 80 Modulen (35 kWp), hier gibt es ebenfalls zwei Schnellladepunkte.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt der Schnelllader: Sie erweitern die Zielgruppe der Tankstellen-Shops. Denn nun zählen künftig auch Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen zur Kundschaft. Sie nutzen, während der Ladevorgang läuft, das Shop- und Bistroangebot und steigern damit Frequenz und Umsatz. „Schnelllader sind für uns kein Selbstzweck“, betont Johannes Hage, Retail-Manager bei Präg. „Sie komplettieren das Energieangebot an unsere Standorten für jegliche Mobilitätsform und machen die Stationen attraktiver und fit für die Zukunft.“

Während das Elektrofahrzeug am Schnelllader „aufgetankt“ wird, können Fahrerinnen und Fahrer das Shop- und Bistroangebot nutzen.

Weitere Standorte mit PV-Anlagen sollen folgen

Präg hat jede PV-Anlage der sieben Standorte aufgrund unterschiedlicher Dachstatik und Ausrichtung individuell geplant und realisiert. Die beiden Anlagen in Sachsen, Taucha (95,7 kWp, 220 Module) und Machern (74,82 kWp, 172 Module), sind dank optimaler Dachflächen besonders groß und leistungsstark. Bei den Anlagen in Bayerisch-Schwaben liegt die installierte Leistung bei bis zu 35 kWp. Die Investitionen bei den sieben Tankstellen sind nur Auftakt, Präg will weitere seiner mehr als 100 Tankstellen mit eigenen PV-Anlagen und Schnellladern ausrüsten. Ziel des Unternehmens ist es, Eigenstromerzeugung und Ladeinfrastruktur systematisch auszubauen: „Wir denken Energieversorgung, Mobilität und Nachhaltigkeit zusammen“, betont Klaus-Rüdiger Bischoff.