Präg: Internationale Schule Augsburg ist klimaneutral

Verantwortung für kommende Generationen tragen

AUGSBURG. Die Schulzeit prägt junge Menschen wie keine andere Lebensphase. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Bildungsstätten Vorbildfunktionen für ihre Schülerinnen und Schüler übernehmen. Mit gutem Beispiel voran geht jetzt die International School Augsburg (ISA): Sie zeigt Verantwortung für ihre CO2-Emissionen und ist seit November 2022 klimaneutral. Der Energiedienstleister Präg hat die ISA bei diesem Prozess begleitet. 300 Schülerinnen und Schüler aus rund 40 Nationen besuchen die Ganztagsschule in der Augsburger Vorstadt Gersthofen und werden dort ab sofort mit dem Zertifikat „klimaneutral“ unterrichtet. Für dieses Ziel hat die Schule von Präg ihre gesamten CO2-Emissionen erfassen lassen. Ein Katalog an Maßnahmen legt fest, wie diese künftig reduziert werden können. Zum Beispiel, indem die Schule in Zukunft regenerativen Strom aus einer eigenen Photovoltaik-Anlage bezieht und den Fuhrpark sukzessive auf Elektrofahrzeuge umstellt. Die restlichen, unvermeidbaren Emissionen kompensiert die ISA über Klimaschutzprojekte. Um schon heute ein Zeichen zu setzen, gleicht die Schule bereits die volle Menge an CO2 aus. Sie ist damit rechnerisch klimaneutral.

Klimaschutz hat hohen Stellenwert bei der jungen Generation

Wie wichtig jungen Menschen der Klimaschutz ist, zeigen die deutschlandweiten Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung. Fast 300.000 Menschen beteiligen sich mittlerweile daran, viele davon sind Schülerinnen und Schüler. „Wenn es um den nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Klima geht, können Schulen mit gutem Beispiel vorangehen und ein Multiplikator sein – für ihre Schülerinnen und Schüler, die Gesellschaft und weitere Bildungsinstitutionen. Die ISA hat mit ihrer Klimaneutralität jetzt ein Exempel statuiert und sich klar für den Schutz unseres Klimas positioniert“, erklärt Richard Gerstandl, Geschäftsführer bei Präg. Der Energiedienstleister begleitet Unternehmen und Einrichtungen auf ihrem Weg zum Klimaschutz. „Wir schauen uns nicht einzelne Maßnahmen, sondern den Gesamtverbrauch eines Unternehmens an. Das ermöglicht es uns, ganzheitlich und technologieoffen über die sinnvollen Maßnahmen zu beraten“, fügt Richard Gerstandl an. Marcus Wagner, Geschäftsführer der ISA, erklärt: „Nachhaltigkeit ist bei uns schon lange ein zentrales Thema. So haben wir unser eigenes Blockheizkraftwerk und achten auf regionale Produkte in unserer Schulkantine. Die Klimaneutralität ist weiterer Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.“

Erfassen – reduzieren – kompensieren

In einem ersten Schritt haben die Experten von Präg im Rahmen eines staatlich geförderten Energieaudits vor Ort den gesamten Energieverbrauch der ISA erfasst und bilanziert. Basierend auf dieser Grundlage hat der Energiedienstleister im nächsten Schritt die entstandenen klimarelevanten Emissionen ermittelt. Sie entstehen beim Einsatz von Energieträgern aus nicht regenerativen Quellen, etwa beim Verbrauch von Strom und Erdgas. Selbst die Emissionen, welche die Fahrzeuge der Mitarbeitenden auf dem Arbeitsweg freisetzen, ließ die ISA prüfen. Außerdem flossen Klimagase aus dem Abfallaufkommen und den verwendeten Schulbüchern mit in die Beurteilung ein. „Die Treibhausgas-Bilanz hilft uns grundsätzlich zu erkennen, in welchen Bereichen CO2 eingespart werden kann. Auf dieser Basis haben wir gezielt die Klimastrategie für die nächsten Jahre ausgearbeitet, die wir gemeinsam mit der ISA umsetzen werden“, erklärt Christian Walther, Energiemanager bei Präg. In der Internationalen Schule Augsburg wird der Energiedienstleister einige große Maßnahmen realisieren, zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage installieren. Für den Fuhrpark, den die Schule sukzessive auf Elektrofahrzeuge umrüstet, richtet Präg die passende Ladeinfrastruktur ein. Verbessert werden soll auch das Zusammenspiel von Blockheizkraftwerk mit der Kesselanlage. Damit will die ISA den zukünftigen Heizbedarf weiter senken. Auch kleine Mittel helfen dabei, die CO2-Bilanz der ISA zu verbessern, so stellt die Schule ihre Beleuchtung auf LED um. Rund 83.000 Kilowattstunden Strom oder 40 Tonnen CO2 lassen sich mit dem Maßnahmenpaket insgesamt in den nächsten vier Jahren einsparen.

Kompensieren durch Klimaschutzprojekte

Die nicht vermeidbaren Emissionen gleicht die ISA über Klimaschutzprojekte aus. Sie fördert damit zum Beispiel Initiativen für den Ausbau von Solarenergie in Indien und die Aufbereitung von Gas in der Türkei. Marcus Wagner erklärt: „So sparen wir sowohl lokal als auch global eine nachweisliche Menge an CO2 ein. Bereits heute kompensieren wir unsere Emissionen vollständig darüber.“ So bald wie möglich will die Schule jetzt die geplanten Maßnahmen in Angriff nehmen. „Ich bin sehr froh über das Projekt, das den hohen Stellenwert von Klimaschutz auch gegenüber unseren Schülerinnen und Schülern belegt.“

Weitere Informationen zu Präg gibt es unter www.praeg.de. Informationen zur Internationalen Schule Augsburg gibt es unter www.isa-augsburg.com.

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