Dursun Pinar, Leiter Operations und Produktentwicklung Strom & Gas, im Interview zu den unterschiedlichen Tarifmodellen bei Präg.
Strom zum Spotpreis – unsere Angebote
Mit einem Spotvertrag koppeln Sie Ihren Strompreis an den kurzfristigen Markt. Das kann sich lohnen, wenn Sie Ihren Verbrauch flexibel steuern können und von tagesaktuellen Preisschwankungen profitieren möchten. Wir unterstützen Sie mit Beratung, Beschaffung und einer Vertragsgestaltung, die zu Ihrem Betrieb passt.
Was bedeutet „Spotpreis Strom“ für Unternehmen?
Der Spotpreis ist der kurzfristige Strompreis an der Börse, der sich laufend verändert. In Spotverträgen orientiert sich Ihr Arbeitspreis (ganz oder teilweise) an dieser kurzfristigen Preisbildung.
Das kann interessant für Sie sein, wenn:
- Sie Lasten verschieben oder Prozesse zeitlich optimieren können,
- Sie Preissignale aktiv nutzen möchten,
- Sie eher optimieren als „einfach absichern“ wollen.
Für welche Unternehmen eignen sich Spotverträge?
Spotverträge passen besonders zu Unternehmen, die Flexibilität im Verbrauch haben und Entscheidungen datenbasiert treffen.
Ein Spotvertrag ist oft passend, wenn Sie…
- über Smart Meter / Lastgangmessung verfügen oder diese einführen möchten,
- eine automatisierte Steuerung (z. B. Produktion, Kälte, Druckluft, Ladeinfrastruktur) nutzen,
- kurzfristige Schwankungen in Auslastung/Schichten haben,
- eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen und Preisschwankungen aushalten können,
- intern eine klare Kostenverantwortung und Entscheidungswege haben.
Weniger passend ist ein Spotvertrag, wenn…
- Sie maximale Budget-Sicherheit brauchen,
- Preisrisiken nicht intern getragen werden können,
- Ihr Verbrauch kaum beeinflussbar ist.
Unsere Leistungen im Bereich Spotpreise für Stromkunden
Ein Spotvertrag ist dann besonders wirkungsvoll, wenn Vertragsgestaltung, Beschaffung und laufende Betreuung sauber zusammenspielen. Wir unterstützen Sie dabei, eine Spotpreis-Lösung aufzusetzen, die zu Ihrem Verbrauchsprofil und Ihren Zielen passt – transparent, nachvollziehbar und mit klaren Entscheidungsgrundlagen für Einkauf und Controlling.
- Individuelle Vertragsgestaltung: Spotanteil, Laufzeit, Abrechnungslogik passend zu Ihrem Verbrauchsprofil
- Persönliche Beratung: Eignungscheck, Risiko-/Chancenprofil, Entscheidungsgrundlage für Einkauf & Controlling
- Professioneller Einkauf & Marktbeobachtung: strukturierte Beschaffung entlang Ihrer Ziele
- Transparenz & Reporting: nachvollziehbare Preislogik, klare Dokumentation (für Einkauf, GF, Controlling)
- Flex-Optionen unterjährig: Spot kann – je nach Bedarf – mit anderen Beschaffungsbausteinen kombiniert/angepasst werden
Spotvertrag: Vor- und Nachteile
Spotverträge bieten Chancen, verlangen aber auch ein gutes Verständnis für Preisschwankungen und eine passende Risikostrategie. Damit Sie schnell einschätzen können, ob ein Spotmodell für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, finden Sie hier die wichtigsten Vor- und Nachteile im Überblick.
Vorteile
- Chance auf Preisvorteile, wenn Spotpreise günstig sind
- Hohe Flexibilität bei Anpassung von Verbrauch und Beschaffungsstrategie
- Marktnähe: Sie reagieren schneller auf Preisbewegungen
Nachteile
- Preisrisiko bei volatilen oder hohen Spotpreisen
- Geringere Planbarkeit für Budgets (ohne zusätzliche Sicherungsbausteine)
- Mehr Prozess-/Datenbedarf (Messung, Auswertung, Steuerung)
Häufige Fragen zum Spotpreis Strom
Der Spotpreis ist der kurzfristige Marktpreis, der sich laufend ändern kann und häufig für kurzfristige Beschaffung genutzt wird.
Das hängt von Marktphase und Zeitpunkt ab. Spot kann günstiger sein, ist aber schwankungsanfälliger.
Idealerweise Lastgangmessung/Smart Meter sowie die Möglichkeit, Verbrauch zu steuern oder intern zu tolerieren.
Über Verbrauchssteuerung, Limits/Strategien und die Kombination mit abgesicherten Beschaffungsanteilen.
Ja. Je nach Ausgestaltung lassen sich unterjährig Bausteine anpassen und kombinieren.
Häufig ab einem planbaren Verbrauchsprofil und wenn Optimierungspotenzial durch Flexibilität vorhanden ist.