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5.000 Euro für Kinderhospiz St. Nikolaus

Energiehändler Präg unterstützt Einrichtungen für Familien mit unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kindern und "Kartei der Not"

KEMPTEN/BAD GRÖNENBACH. Über einen großen Teddybär und 5.000 Euro freut sich das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach:

Überbracht hat das frühe Weihnachtsgeschenk am Dienstag (28. November) Marc Deisenhofer, Geschäftsführer der Adolf Präg GmbH & Co. KG (Präg) aus Kempten. „Dieses Haus ist für Familien, die ein schweres Schicksal getroffen hat, unglaublich wichtig“, sagt er und fügt an: „Wir als Familienunternehmen aus dem Allgäu haben uns in diesem Jahr dazu entschlossen, das Kinderhospiz zu Weihnachten zu beschenken und damit das große Engagement dieser Einrichtung zu würdigen.“
In der Einrichtung begleitet ein multiprofessionelles Team Eltern und Geschwister sowie die unheilbar und lebensverkürzend erkrankten  Kinder und Jugendlichen – unterstützt von vielen Ehrenamtlichen. Ab der Diagnosestellung der Krankheit können die betroffenen Familien ins Kinderhospiz kommen und werden sowohl in der Krankheits- und Sterbensphase als auch über den Tod des erkrankten Kindes hinaus nicht allein gelassen.  Brigitte Waltl-Jensen, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Kinderhospizes, betont, wie dringend die karitative Einrichtung auf Unterstützung angewiesen ist.
Sie hat die Spende entgegengenommen und sagt: „Präg hilft an einer wichtigen und sensiblen Stelle unserer Gesellschaft. Wir sind dem Unternehmen sehr dankbar dafür.“ Das Weihnachtsgeschenk des Kemptener Unternehmens, das mit Kraftstoffen, Strom, Gas, Holzpellets und Heizöl handelt, wird für Therapien verwendet. Präg spendet außerdem in den Regionen rund um seine weiteren Niederlassungen in Augsburg, Sachsen und Thüringen: in diesem Jahr an das Kinderhospiz Mitteldeutschland sowie an die Augsburger Initiative „Kartei der Not“.

Im Bild: Das Kinderhospiz St. Nikolaus freut sich über eine Spende des Energiehändlers Präg aus Kempten. Geschäftsführer Marc Deisenhofer (r.) übergibt 5.000 Euro an Brigitte Waltl-Jensen, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Kinderhospiz.