PRÄG Erdgasberatung: Alles zum Thema Heizen mit Gas

Die Mehrheit deutscher Haushalte heizt mit Gas. Das liegt an den vielen Vorteilen, die diese Heizvariante mit sich bringt:

  • Heizungen mit Gasbrennwerttechnik sind betriebssicher, da die Technik zuverlässig und ausgereift ist.
  • Sie gelten als besonders umweltfreundlich, da bei der Verbrennung erheblich wenig Schadstoffe entstehen und sehr hohe Wirkungsgrade, sogar über 100 Prozent, erreicht werden.
  • Der Brennstoff muss nicht aufwendig transportiert und in Tanks gelagert werden, denn die Erdgasleitung führt bis ins Haus.  
  • In Kombination mit einem Durchlauferhitzer oder Warmwasserspeicher eignen sich Gasbrennwertheizungen auch ideal zur Warmwasseraufbereitung.
  • Ihre Anschaffungskosten sind vergleichsweise gering und sie lassen sich als Hybridheizungen mit erneuerbaren Energien kombinieren, etwa mit Solarthermie-Anlagen, Photovoltaik oder Wärmepumpen und sind dann meist auch förderfähig.

Koppelt man etwa eine Gastherme mit Solarenergie, kann man dafür beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine entsprechende Förderung beantragen. Genaue Informationen über aktuelle Fördertöpfe erhalten Sie auch bei Ihrem Heizungsbauer.

Wie viel Gas verbraucht ein Haushalt?

Der Gasverbrauch fällt individuell unterschiedlich aus. Muss der eigene Verbrauch berechnet werden, weil man etwa gerade erst umgezogen ist, oder auf Erdgas umsteigt, kann man sich am durchschnittlichen Gasverbrauch orientieren, den das Ableseunternehmen Techem GmbH veröffentlicht: 143 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m²) beträgt er, wenn Erdgas nur zum Heizen genutzt wird. Sobald es dem Heizen und der Warmwasserbereitung dient, liegt er bei rund 162 kWh/m2. Mithilfe dieser Quadratmeterzahl lässt sich also relativ schnell über den Daumen peilen, wie viel Gas ein Haus oder eine Wohnung im Jahr verbraucht oder genauer gesagt: durchschnittlich verbrauchen würde.

Mehrparteienhaus oder Einfamilienhaus

Es gibt allerdings keine allgemeingültige Berechnung dafür, wie viel Gas eine Person im Jahr verbraucht. Neben der Quadratmeterzahl nehmen verschiedene andere Faktoren Einfluss auf den Verbrauchswert: Wohnt sie in einem Mehrparteienhaus mit über zehn Wohneinheiten, liegt ihr Gasverbrauch bis zu 30 Prozent unter dem einer Person, die ein Einfamilienhaus bewohnt. Eine noch größere Rolle spielt die Wärmedämmung. Altbauten sind oft nicht speziell gedämmt. Das treibt den Gasverbrauch hier um mehr als das Doppelte in die Höhe als bei einem nach 1995 errichteten Neubau mit entsprechender Wärmedämmung.

Auf das Nutzungsverhalten kommt es an

Nicht zuletzt fällt natürlich das eigene Nutzungsverhalten stark ins Gewicht: Wer zu lange oder falsch lüftet oder sehr oft badet, verbraucht natürlich erheblich mehr Energie als jemand, der die Temperatur konsequent auf niedrigerem Niveau hält, nur stoßlüftet und duscht. Das eigene Heizverhalten nochmal genau zu überprüfen, lohnt sich oft schon sehr: senkt man die Raumtemperatur beispielsweise nur um ein Grad, lassen sich bis zu fünf Prozent Energie sparen.

Dennoch gibt es einen allgemeinen Richtwert: Je nachdem, wie all die genannten Faktoren ausfallen, verbraucht eine Person pro Jahr zwischen 2.500 und 5.000 kWh. 

 

Wie berechnet man den Verbrauch in Kilowattstunden?

Falls Ihr bisheriger Gasanbieter den Gasverbrauch in der Rechnung nicht in kWh, sondern in Kubikmetern (m3) angibt, können Sie mit folgender Formel ihren Gasverbrauch in kWh ausrechnen:

kWh = m³ x Brennwert x Zustandszahl

Kennen Sie den Brennwert nicht, können Sie für diese Rechnung einen durchschnittlichen Brennwert von etwa 10,3 heranziehen, um den ungefähren Wert der entsprechenden kWh-Menge zu erhalten. Den genauen Brennwert können Sie auch bei ihrem Anbieter erfragen, um Ihren Verbrauch in kWh genau zu beziffern. Oder Sie lassen sich Kubikmeter in Kilowattstunden – oder umgekehrt – einfach von einem kostenlosen Gasverbrauch-Umrechner im Internet umrechnen.

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Diese Spezialbegriffe zum Gasverbrauch sollten Sie kennen

Der Brennwert

In Ihrer jährlichen Verbrauchsabrechnung finden Sie Angaben zur Zustandszahl und zum Brennwert Ihrer Gasheizung. Der Brennwert gibt in Kilowattstunden pro Kubikmeter an (kWh/m³), wie hoch die Qualität des Erdgases ist. Je höher der Brennwert ist, umso mehr Energie gibt das Erdgas bei der Verbrennung und anschließender Rückkühlung auf die Bezugstemperatur frei. Da Erdgas ein natürlicher Rohstoff ist, unterliegt es auch Qualitätsunterschieden. Die natürliche Zusammensetzung des Erdgases beeinflusst die Höhe des Brennwertes. Der Hauptbestandteil von Erdgas ist Methan. Es beinhaltet aber auch reaktionsschwache Gase wie Stickstoff und Kohlenstoffdioxid. Je höher ihr Anteil im Gasgemisch ist, umso geringer fällt der Brennwert aus und die Qualität sinkt. Die Zusammensetzung ist je nach Herkunftsland sehr unterschiedlich. Entsprechend den gesetzlichen Normen wird diese Qualität mit Hilfe des Brennwertes auf der Verbrauchsabrechnung zu einem einheitlichen Gaspreis pro Kilowattstunde verrechnet.

In Deutschland wird grundsätzlich zwischen den zwei Qualitäten und Sorten H-Gas und L-Gas unterschieden:

  • L-Gas kommt aus den Niederlanden und Norddeutschland und sein relativ geringer Brennwert liegt zwischen 8 und 10

  • H-Gas stammt aus der Nordsee und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und hat einen relativ hohen Brennwert zwischen 10 und 12


Übrigens: Auch ein Wechsel des Gasanbieters ändert Ihre Heizleistung nicht, denn sie bekommen nach wie vor die gleiche Erdgasqualität geliefert und auch die Zustandszahl sowie der Brennwert ändern sich nicht. Der Grund: Der Gasmarkt in Deutschland unterteilt sich in verschiedene Lieferregionen, in die entweder L-Gas oder H-Gas geliefert wird – ganz unabhängig vom jeweiligen Anbieter. Gut zu wissen: Die verschiedenen Qualitätsstufen des Gases und die unterschiedlichen Netzgebiete fließen in die Kalkulationen der Gasanbieter mit ein.

Zustandszahl

Eine weitere wichtige Einheit auf der jährlichen Gasabrechnung ist die Zustandszahl, kurz z-Zahl. Sie gibt das Verhältnis zwischen dem Normzustand von Gas und dem Betriebszustand am Gaszähler an. Der Normzustand bildet die Basis für die Gasrechnung, um den Verbrauch in Kilowattstunden zu errechnen. Da das Gasvolumen sich aber auf dem Weg zum Gaszähler durch die jeweilige Temperatur, Höhenlage und den Luftdruck verändert, hat es an der Abnahmestelle auch einen anderen Zustand. Dieser Veränderung trägt der Betriebszustand Rechnung. Um die verbrauchte Gasmenge in den Normzustand umzurechnen, muss man den Verbrauch mit der z-Zahl multiplizieren.

Gasverbrauch verringern

Modernisieren spart bares Geld

Wer ein eigenes Haus besitzt und sich fragt, wie er Gas sparen und seine Heizkosten dauerhaft drücken kann, sollte auch über eine Modernisierung seiner Heizung nachdenken. Sie bringt einige Vorteile: Erdgas verursacht nur geringe Emissionen und der Umstieg auf Erdgasheizungen wird staatlich gefördert. Die Frage, was eine GASHEIZUNG für ein Einfamilienhaus kostet, ist abhängig davon, für welches Heizsystem Sie sich entscheiden.

Gasbrennwert-Heizung

Die Gasbrennwert-Heizung ist nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft die meist verwendete Heizungsart in Deutschland. Sie eignet sich sowohl für den Neu- als auch den Altbau. Mit der Brennwerttechnik wird sogar den Abgasen Energie entzogen. Damit sind moderne Gasbrennwert-Heizungen in der Lage, sehr effizient zu arbeiten. Wer nicht nur günstig, sondern auch sauber heizen möchte, für den ist eine Kombilösung eine gute Option, um mit einer modernen Heizungsanlage Gaskosten zu sparen.

Gas-Brennwertkessel gekoppelt mit Solarthermie

Diese Lösung verbessert die Energiebilanz Ihrer Immobilie und reduziert dauerhaft die Gaskosten. Am häufigsten wird die Solartechnik zur Warmwasserbereitung eingesetzt. Außerdem lässt sich die Sonnenenergie zur Heizungsunterstützung nutzen.

Brennstoffzellen-Heizung

Die Brennstoffzellenheizung gehört zu den großen Neuerungen der Heizungsbranche in den letzten Jahren. Sie nutzt die chemische Reaktion zwischen Sauerstoff aus der Luft und Wasserstoff aus Erdgas. Beim Aufeinandertreffen der beiden Elemente entstehen Wärme und Strom. Verbraucher haben die Möglichkeit, die Brennstoffzelle je nach Bedarf strom- oder wärmegeführt einzustellen. Die Strom- und Wärmeerzeugung verursacht einem Emissionsausstoß, der um etwa die Hälfte niedriger liegt als bei anderen Erzeugern. Überschüssig produzierter Strom kann gegen eine Einspeisevergütung an das öffentliche Stromnetz abgegeben werden.

Wärmepumpe mit Erdgas

Gaswärmepumpen zählen zu den neuen Technologien, die erneuerbare und fossile Energieträger kombinieren und effizient zum Heizen einsetzen. Sie nutzen als Primärenergie den Brennstoff Erdgas, haben aber zusätzlich Zugriff auf Wärme aus dem Erdboden. Der große Vorteil: Erdwärme steht kostenlos zur Verfügung. Investiert werden muss lediglich in die Montage von Erdsonden. Da weniger Gas zum Heizen benötigt wird, reduzieren sich die Brennstoffkosten. Im Vergleich zur herkömmlichen Gastherme sind Gaskostenersparnisse von 20 bis 40 Prozent möglich.

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Fördertöpfe nutzen

Fördermittel für Gasheizungen, mit denen Sie Gaskosten sparen können, gibt es entweder bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).Die KfW bietet zwei Fördermaßnahmen an:

Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt von den Maßnahmen ab, die man im Rahmen des jeweiligen Programms auswählt, um Gaskosten zu sparen. Dabei unterscheidet die KfW zwischen Einzelmaßnahmen und Maßnahmenpaketen. Wie sich für Ihre Gasheizung die passende Förderung berechnet, hängt unter anderem von Ihrem Wohnort, der Art des Gebäudes, dem Umfang der Sanierungsarbeiten und der gewählten Heiztechnologie ab. Auf der Internetseite www.erdgas.info gibt es einen Fördermittelrechner, der bei der Orientierung hilft und die individuellen Optionen zur Förderung ermittelt.

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