Sparen statt warten

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat nicht nur unermessliches Leid über die Menschen in der Ukraine gebracht. Er stellt auch einen Einschnitt für die Energieversorgung in Deutschland dar. Auf der einen Seite soll Deutschland unabhängig von russischen Energieimporten werden. Gleichzeitig klettern die Energiepreise weltweit in die Höhe und die Klimakrise ist nach wie vor allgegenwärtig. In vielen Punkten ist die Politik gefragt und auch sehr aktiv. Manche Schritte brauchen Zeit. Doch auch Unternehmen und Verbraucherinnen und Verbraucher können jetzt schon etwas tun, um Energie bzw. bares Geld zu sparen. Hier kommen sieben praktische Tipps für Unternehmen und Privathaushalte.
Text Christian Mörken
Fotos Präg

UNTERNEHMEN

TIPP 1: Energieeffizienzberatung und Energieaudit – Einsparpotenziale zielsicher nutzen

Große Unternehmen sind bereits per Gesetz zu sogenannten Energieaudits verpflichtet. Dabei werden systematisch Energieeinsparpotenziale analysiert. Aber auch ohne gesetzliche Pflicht lohnt sich so eine umfassende Energieeffizienzberatung: Der Gesamtenergieverbrauch Ihres Unternehmens wird genau untersucht, Optimierungspotenziale werden ermittelt, ein Fahrplan mit einzelnen Effizienzmaßnahmen erarbeitet oder gleich eine umfassende Rund-um-Sanierung geplant. Das spart langfristig Energiekosten und erhöht insgesamt die Effizienz. Der Staat fördert Energieaudits bei kleinen Unternehmen, die von der Pflicht noch ausgenommen sind, übrigens mit bis zu 80 Prozent der Kosten.

TIPP 2: Klimaneutral werden – Klimaziele unterstützen

Praktische Maßnahmen wie bessere Dämmung, Einbau von PV-Anlagen zur Eigenstromnutzung oder Modernisierung der Heizung machen Ihr Unternehmen energieeffizienter und klimaschonender. Sie helfen dadurch mit, jede Menge CO2 einzusparen und so das Klima zu schützen. Den noch verbleibenden Rest-Ausstoß von CO2 können Sie durch Klimaschutzprojekte neutralisieren. Bei diesen wird an anderer Stelle auf der Welt CO2 eingespart. Zertifikate bestätigen das eingesparte CO2 und die Klimaneutralität eines Unternehmens.

PRIVATHAUSHALTE

TIPP 1: Mobil ohne fossil

Sie wollen unabhängiger werden von den Preisen an der Zapfsäule und planen bereits den Kauf eines Elektroautos? Dann holen Sie sich auch gleich den Komfort der eigenen „Tankstelle“ nach Hause. Mit einer Ladestation an der Haus- oder Garagenwand laden Sie bequem, wann immer Sie wollen. Präg hilft Ihnen mit individuellen Wallbox-Lösungen. In Kombination mit einer PV-Anlage auf dem Dach sparen Sie gleichzeitig bei den Stromkosten fürs Laden. Ab sofort können Sie mit Ihrem E-Auto außerdem bares Geld verdienen, indem Sie die eingesparten Treibhausgase an Präg „verkaufen“. Beantragen Sie dafür die sogenannte Treibhausgasminderungsquote und verdienen mit klimafreundlichem Fahren mindestens 280 Euro jährlich.

TIPP 2: Sonnenstrom vom Hausdach

Wer ein Eigenheim besitzt, kann mit Hilfe einer PV-Anlage auf dem Dach nicht nur seinen CO2-Fußabdruck verringern, sondern auch langfristig die Finanzen schonen. Den so erzeugten Grünstrom kann man wie bisher gegen eine Vergütung ins Netz einspeisen, aber auch gleich selbst nutzen und so weniger Strom aus dem Netz beziehen. Auch ein zusätzlicher Batteriespeicher kann ergänzt werden. Dieser speichert dann überschüssig erzeugten Strom und kommt zum Einsatz, wenn die Sonne nicht scheint, aber Strombedarf da ist. Sind Sie vielleicht auch Vermieter? Kein Problem. Nach dem gleichen Prinzip können Sie auch Ihre Mieterinnen und Mieter von einer PV-Anlage auf dem Gebäudedach profitieren lassen.

Sprechen Sie uns an!

Wollen Sie Energiefresser daheim oder im Unternehmen beseitigen?

Gabriela Pollmer – Gebietsverkaufsleiterin Leipzig
Tel.: 03 42 05 / 7 53 - 42 | Mobil: 01 51 / 62 44 72 80
oder
Rita Michel – Gebietsverkaufsleiterin
Dresden/Heidenau
Tel.: 0 35 29 / 56 91 - 44 | Mobil: 01 51 / 62 44 72 82
oder
Manuela Landgraf-Jerchel
Gebietsverkaufsleiterin Weimar
Tel.: 0 36 43 / 2 38 - 1 40 | Mobil: 01 75 / 3 88 29 11
oder
Tony Hiller – Gebietsverkaufsleiter Kempten
Tel. 08 31 / 5 40 22-99 25 | Mobil 01 70 / 3 30 17 53
oder
Jens Bohrmann – Gebietsverkaufsleiter Augsburg
Tel. 08 21 / 5 99 77 87-26 | Mobil 01 60 / 92 75 38 13

TIPP 3: Einstellungssache

Der größte Energieverbraucher im Haushalt ist die Heizung: Sie frisst rund 71 Prozent1) der Haushaltsenergie. Wenn Sie die Raumtemperatur nur um ein Grad Celsius senken, lassen sich übers Jahr etwa sechs Prozent an Heizenergie2) sparen. Aber Achtung: Drosseln Sie die Temperatur zu stark, kühlen die Wände aus.

TIPP 4: 30 ist das neue 40

Wer bei niedrigen Temperaturen wäscht, schont die Umwelt und seinen Geldbeutel. Würde man beim Waschen konstant von 40 Grad Celsius auf 30 Grad Celsius wechseln, ließen sich so über das Jahr immerhin bis zu 40 Prozent der Energie3) fürs Waschen sparen. Der Grund: Moderne Waschmittel sind auf effizienten Energieeinsatz ausgerichtet – sie entfalten ihre Wirksamkeit schon bei niedrigen Temperaturen.

TIPP 5: Stromfresser adé

Am nachhaltigsten ist es oft, Dinge so lange wie möglich zu nutzen. So werden Ressourcen geschont. Wenn der Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher jedoch einmal in Rente müssen, sollten nur besonders energieeffiziente Nachfolger bei Ihnen einziehen. Erkennen kann man die anhand des EU-Energieeffizienzlabels mit der Skala von A-G. Das Label wurde letztes Jahr grundlegend überarbeitet und enthält nun realistischere Mess- und Vergleichsverfahren. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Energiesparsamkeit der Geräte gestiegen.4)

Infos zur THG-Quote unter www.praeg.de/mobilitaet/thg-quote

Quellen:

1) www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2022/PD22_09_p002.html 
2) www.test.de/Serie-Energiesparen-Teil-4-Heizkosten-Reduzieren-ohne-frieren-1734645-0/#:~:-text=Raumtemperatur%20anpassen.,5%20und%2010%20Euro%20liegen. 
3) www.oeko.de/publikationen/p-details/oekobilanzund-lebenszyklusnkostenrechnung-waeschewaschen
4) www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/energie/elektrogeraete-achten-sie-auf-die-neuen-energielabels-52005

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