Hier klingt die Geschichte

In Leipzig kennt wohl fas jeder das Haus Auensee. 1914 erbaut, hat es bis heute eine wechselvolle Geschichte erlebt. Aber genau das ist es, was Künstler und Besucher an dem Gebäudekomplex schätzen. PRÄG freut sich, dieses historische Kleinod bis heute mit Strom und Heizöl zu versorgen.
Text Christian Mörken

Dass hier einmal Größen, wie Herbert Grönemeyer oder George Ezra spielen würden, war beim Bau des Hauses Auensee sicherlich nicht abzusehen. Und dennoch kann man im Rückblick sagen, dass es nicht verwundert. Denn wenn es eine Konstante in der Geschichte dieses Hauses gegeben hat, dann die, dass die Geschichte wechselhaft war. 

Es war 1911, als mit dem Bau des Gebäudes begonnen wurde. Gedacht war das Haus als Hauptrestaurant eines Vergnügungsparks, dem sogenannten Lunapark, der am Auensee im Norden Leipzigs liegt. Der Auensee selbst entstand um 1910 als Kiesgrube für den Bau des Leipziger Hauptbahnhofes. Nach Fertigstellung des Bahnhofes wurde das Gelände rund um den „neuen“ See  an Wirte und Schausteller verpachtet und so entstand der Luna-Park, ein Vergnügungspark mit einer Achterbahn samt Alpenkulisse, die als „Gebirgsszeneriebahn“ bezeichnet wurde, einem Hippodrom, einer Gondelstation, einem Motodrom, der Lunabahn um den See herum, einem Musikpavillon und Tanzpalästen als Publikumsmagneten. Der Lunapark war zu seiner Zeit der größte Vergnügungspark im deutschen Kaiserreich mit einer halben Million Quadratmetern Fläche. 

DAS RESTAURANT BLIEB BESTEHEN
Bereits Ende der 1920er Jahre begann die Anziehungskraft des Lunaparks erheblich nachzulassen, verschiedene Amüsierbetriebe und Gaststätten stellten nach und nach den Betrieb ein und wurden weitgehend abgerissen. Doch das Restaurant blieb bestehen und wurde in „Haus Auensee“ umgetauft. Und so blieb es ein Ausflugslokal, bis es 1949 in ein HO-Restaurant umgewandelt wurde. 
In den Nachwendejahren wurde aus dem Restaurant eine Diskothek. Der heutige Besitzer Matthias Winkler veranstaltete aber auch in dieser Zeit Konzerte in dem historischen Gebäude. Anfang der 2000er wurde Winkler alleiniger Pächter und 2009 Eigentümer des Hauses. Seitdem investierte man viele Millionen in die Sanierung des Gebäudes. Pierre Gehrmann, Sprecher der Vertriebsgesellschaft, beschreibt das Besondere an dem Haus Auensee so: „Zum einen ist der ganze architektonische Stil beeindruckend.“ Tatsächlich gibt es wohl wenige Veranstaltungsorte, die mit einem Stuckbogen über der Bühne aufwarten können.  „Zum anderen ist das Haus in Ständerbauweise hochgezogen worden, weil es so nah am Seeufer steht. Das beeinflusst die Statik des Gebäudes.“ 
So verwundert es nicht, dass dieses Gebäude auch besondere Renovierungsmaßnahmen erfordert. Vor Kurzem wurde in einen neuen Fußboden, Heizung, Bühne, Fensterfront und einen Biergarten investiert. Als Nächstes wird der Zaun originalgetreu aufgebaut. Die Künstler würden die Atmosphäre vom Haus Auensee sehr schätzen, erzählt Gehrmann und er ist sich sicher, dass auch die Besucher wissen, was für ein schöne Konzerthalle sie hier haben. 

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Ausflugstipp

IMMER EINEN BESUCH WERT:
das Haus Auensee https://haus-auensee-leipzig.de/