Facts & Figures

MIT FUSSBALL STROM ERZEUGEN?
Diese außergewöhnliche Idee steckt hinter dem Projekt „Socket“ der Harvard- Absolventin Jessica O. Matthews. Sie entwickelte 2008 zusammen mit Kommilitoninnen einen Fußball, der beim Spielen Energie erzeugt und speichert. Die Bewegungsenergie des Balles wird in einer Batterie gespeichert. Nach 15 Minuten lässt sich eine LED-Lampe anstecken, die bis zu drei Stunden leuchten soll. Nach einigen Startschwierigkeiten und Produktverbesserungen wächst Matthews Unternehmen „Uncharted Power“ immer weiter und auch an weiteren Ideen für die Zukunft der Energieerzeugung mangelt es der Visionärin nicht.

Quelle: www.faz.de

E-AUTO ANNO 1881
In den vergangenen Jahren verbreiteten sich immer mehr E-Autos und Hybride auf Deutschlands Straßen. Tatsächlich ist der Elektroantrieb aber keine Idee aus dem 20. Jahrhundert. Schon 1881 wurde das erste E-Auto in Paris vorgestellt. Sein Erfinder war der Franzose Gustave Trouvé, der sein Fahrzeug mit einem Elektromotor und einem aufladbaren Akku ausstattete. Sein Trouvé Tricycle hatte – wie der Name vermuten lässt – drei Räder und fuhr bis zu 10 km/h schnell. Durchgesetzt hat sich trotzdem zunächst der Verbrennungsmotor. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Quellen: www.welt.de, Kraftfahrtbundesamt

SATELLIT MIT SOLARZELLEN 
Der sowjetische Sputnik 1 war 1957 der erste künstliche Satellit im Orbit. Der Explorer 1 der ehrgeizigen Amerikaner folgte erst Wochen später. Dafür wurde ihr Vanguard 1, der vierte Erdsatellit im All, zum Pionier: Er befindet sich bis heute im Weltraum und ist somit das älteste von Menschen angefertigte Objekt im Weltall. Außerdem war er das erste Raumfahrzeug mit Solarzellen zur Stromerzeugung an Bord.

Quelle: www.spektrum.de

GLÜHEN OHNE VERLUSTE 
Um zu leuchten, nutzen Glühwürmchen einen chemischen Prozess: Dabei werden 98 Prozent der Energie in Licht umgewandelt, der Rest wird als Wärme abgegeben. Diesen Wert nennt man Wirkungsgrad. Bei herkömmlichen Glühbirnen beträgt diese Lichtausbeute nur magere 10 Prozent. Inspiriert von der Panzerstruktur der Käfer versuchen Forscher verschiedener Universitäten, noch effektivere LED-Leuchten zu entwickeln. Doch an die Leistungsstärke der Glühwürmchen kommen sie noch immer nicht heran: Handelsübliche LED-Leuchten erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 40 Prozent.

Quellen: www.rheinpfalz.de, www.gluehbirne.de

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