PRÄG Heizölberatung: Alles zum Thema Heizen mit Heizöl

Heizölsorten

Heizöl gehört nach Erdgas in Deutschland noch immer zu den am häufigsten genutzten Ressourcen zum Heizen im Wohnbereich: Knapp neun Millionen Haushalte heizen mit dem Brennstoff. Auch in Industrie und Gewerbe kommt Heizöl zum Einsatz. Doch nicht für jede Ölheizung wird die gleiche Sorte Heizöl verwendet: In der Industrie kommt vor allem schweres Heizöl, im privaten Sektor kommen hingegen extraleichte Sorten zum Einsatz. Für letzteres hat sich die Bezeichnung Heizöl EL (für „extraleicht“) etabliert. Die Heizölsorten unterscheiden sich vor allem im Asche- und Schwefelgehalt, der Dichte und dem Verhältnis von Kohlenstoff zu Wasserstoff.

Bei extraleichtem Heizöl lassen sich i.a. folgende weitere Sorten unterscheiden:

  • Heizöl EL Standard
  • Heizöl EL Schwefelarm (entspricht PRÄG Heizöl Eco)
  • Premium Heizöl (entspricht PRÄG Heizöl EcoPlus)
  • Synthetisches Heizöl

Kunden sollten beachten, dass die Bezeichnung für die verschiedenen Sorten Heizöl je nach Anbieter variieren kann. So verkaufen manche Händler "Heizöl EL Schwefelarm" auch als „Heizöl Standard schwefelarm“ oder als „Heizöl normal schwefelarm“. Das Produkt ist immer dasselbe. Bei Präg erhalten Sie als privater Endverbraucher ausschließlich extraleichte, schwefelarme Heizöle, die sich durch ihre Verbrennungseigenschaften unterscheiden.

Synthetisches Heizöl

Eine wichtige Rolle könnte im Rahmen der Energiewende dem synthetischen Heizöl zu- kommen. Der synthetisch hergestellte, flüssige Energieträger ist bisher außerhalb von Expertenkreisen kaum bekannt. Hergestellt werden E-Fuels mit Hilfe der Elektrolyse: Wasser wird mittels elektrischer Energie in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten. Und der Wasserstoff lässt sich im weiteren Prozess in Verbindung mit Kohlenstoff  zu flüssigen Brenn- oder Kraftstoffen weiterverarbeiten. Wer sein Zuhause mit Heizöl warm hält, könnte derzeit durch eine Umstellung auf hocheffiziente Öl-Brennwerttechnik eine Menge Heizöl und CO2-Emissionen sparen. Denn anders als bei einem Wechsel des Energieträgers muss bei der Nutzung von E-Fuels keine Umrüstung erfolgen.  Laut IWO könnten E-Fuels derzeit in 5,6 Millionen Ölheizungen in Deutschland eingesetzt werden (Quelle: www.zukunftsheizen.de).

CO2-neutrales Heizöl

Es gibt auch die Möglichkeit, beim Erwerb von Heizöl eine Kompensationszahlung für die CO2-Emissionen zu leisten, die durch die Verbrennung von Heizöl entstehen. In diesem Fall spricht man von CO2-neutralem oder klimaneutralem Heizöl, wie das Premium Heizöl EcoPlus klimaaktiv von PRÄG. Ausgangsmaterial beim klimaaktiven Heizöl ist dasselbe wie beim schwefelarmen Premium Heizöl EcoPlus. Der Unterschied liegt in der Kompensation: der Förderung zertifizierter Projekte, die nachweislich die Emission klimaschädigender Substanzen dauerhaft reduzieren. Mit dem PRÄG Heizöl EcoPlus KlimaAktiv werden Wasserkraftprojekte in Indien, Mali und Uganda gefördert. 

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Welches Heizöl hat die höchste Qualität?

Bei der Wahl des passenden Heizöls fragen sich viele Kunden, welche Qualität die unterschiedlichen Sorten haben und welches Heizöl das Beste ist. Grundsätzlich gilt: Alle zum Verkauf angebotenen Heizölarten müssen einen gewissen Mindeststandard an Qualität erfüllen. Sie sind in der Norm DIN 51 603 festgeschrieben und betreffen beispielsweise die Dichte, den Brennwert, die Lagerstabilität oder den Schwefel-, Asche- und Wassergehalt des Heizöls.
Die Heizölsorten haben allerdings unterschiedliche Eigenschaften, zum Beispiel in Bezug auf Umweltverträglichkeit, Kosten oder Langlebigkeit. Welches Heizöl am besten geeignet ist, hängt also auch davon ab, welche Eigenschaften den einzelnen Verbrauchern wichtig sind.

Heizölverbrauch berechnen

Wie viel Heizöl verbraucht man pro Quadratmeter?

Um seinen Verbrauch zu berechnen, kann man sich an den Verbrauchsdaten des Vorjahres orientieren. Wenn Sie so Ihren Jahresverbrauch ermitteln, können Sie Ihren ungefähren Heizölbedarf an einer Formel messen und berechnen:

Faustformel: Ihr Jahres-Heizölverbrauchswert geteilt durch die Quadratmeter Ihres (beheizten) Wohnraums.
Bei diesem Ergebnis handelt es sich um einen Überschlagswert. Für eine präzise und individuelle Berechnung des eigenen Heizölverbrauchs und der dadurch benötigten Menge sollten zudem eine Reihe von Faktoren berücksichtigt werden:
-    Alter und Zustand der Heizungsanlage
-    Wohnfläche
-    Dämmung des Hauses
-    Qualität des Heizöls
-    Volumen des Pufferspeichers
-    Wetterbedingungen
-    Heizverhalten
-    Anzahl der Hausbewohner
-    Art des Hauses: Einfamilienhaus, Mietwohnung oder Reihenhaus
-    Baujahr des Hauses

Das Baujahr des Hauses ist dabei ein besonders wichtiger Parameter, um den Heizölverbrauch zu berechnen. Häuser, die vor dem Jahr 1977 erbaut wurden, haben oftmals einen doppelt so hohen Heizölverbrauch wie Gebäude, die ab 2002 gebaut wurden. Einen umso niedrigeren Verbrauch haben Häuser die nach dem KfW-Standard erbaut wurden.


Zum Thema Hilfsmittel um den Heizölverbrauch zu messen

Um den Ölverbrauch pro Jahr genau zu messen, können Sie außerdem auf Hilfsmittel wie unseren PRÄG OilFox zurückgreifen, den intelligenten Füllstandmesser für den Heizöltank.

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Wie viel Heizöl verbraucht man im Jahr?

Mehr als die Hälfte des gesamten Energiebedarfs im Haushalt benötigt man zum Heizen. Pro Quadratmeter liegt der durchschnittliche Heizölverbrauch eines Haushaltes bei 13,6 Liter im Jahr. Hierbei sollte man beachten, dass Altbauten und unsanierte Häuser ohne Dämmung grundsätzlich mehr Öl verbrauchen (ca. 20 Liter pro m²) als moderne Häuser (ca. 10 Liter pro m²) oder sogar nach dem KfW-Standard gebaute Häuser (ca. 6 LiterLiter pro m²).

Ein Einfamilienhaus mit 160 Quadratmetern kommt so im Durchschnitt auf einen Heizölverbrauch von etwa 2.000 Liter im Jahr. Je nach energetischem Zustand des Hauses kann dieser Wert kleiner oder größer ausfallen. Man sollte also dementsprechend eine Abweichung von etwa 20 Prozent sowohl nach oben als auch nach unten einkalkulieren.

Heizungsmodernisierung

Wer langfristig sparen möchte, sollte eine Modernisierung der Anlage in Betracht ziehen. Etwa die Hälfte aller Ölheizungen in Deutschland ist älter als 20 Jahre. Der Austausch gegen eine moderne Öl-Brennwertheizung gekoppelt an eine erneuerbare Komponente verspricht daher ein enormes Einsparpotenzial und kann den Heizölverbrauch zur Wärmeerzeugung senken. Diese dürfen laut Gesetz ab 2026 auch weiterhin eingebaut werden. Hier können Sie sich beim Handwerker Ihres Vertrauens oder einem Verbraucherverband beraten lassen. Für die erneuerbare Komponente der Hybridheizung gibt es derzeit zudem staatliche Förderungen!

Heizungsmodernisierung
Infos gibt es beim Institut für Wärme und Öltechnik

Mehr zum Thema Hybridheizung und Heizungsmodernisierung erfahren Sie auf den Seiten des Instituts für Wärme- und Öltechnik IWO!

Was sagt das Klimaschutzprogramm zu Ölheizungen?

Das Bundeskabinett beschäftigt sich im Rahmen des Klimaschutzprogramms, des Gebäudeenergiegesetzes und der Förderbedingungen derzeit verstärkt mit Vorschriften für den zukünftigen Betrieb und die Modernisierung von Heizungen. In der Presse ist von einem "Ölheizungsverbot" die Rede. All das führt zu Aufregung in der Branche und Verunsicherung bei Ihren Kunden.

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Dürfen Ölheizungen weiterhin betrieben werden?

Bis Ende 2025 können Hauseigentümer wie bisher bei der Heizungsmodernisierung ein Öl-Brennwertgerät einbauen. Ab 2026 sollen Ölheizungen eingebaut werden dürfen, wenn sie erneuerbare Energien mit einbinden. Das können zum Beispiel Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen sein. Der Einbau einer Ölheizung allein soll auch erlaubt sein, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können. Hat jemand bereits seine Ölheizung mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, so soll er jederzeit einen Kesseltausch durchführen können, da das Gebäude bereits anteilig mit erneuerbaren Energien versorgt wird. Zudem wird es ab 2021 einen CO2-Preis für fossile Energieträger geben. Dieser soll für fossiles Heizöl ab 2021 ungefähr 8,0 ct/l betragen und bis 2025 auf ca. 17 ct/l steigen.

Bestehende Ölheizungen mit Niedertemperatur- und Brennwerttechnik können weiter betrieben werden – auch über das Jahr 2025 hinaus.
 

Dürfen auch künftig neue Ölheizungen eingebaut werden?

Ja, das dürfen sie. Bis Ende 2025 können alte Ölkessel ganz einfach gegen ein neues Öl-Brennwertgerät ausgetauscht werden. Eine solche Modernisierung lohnt sich weiterhin, da ein effizientes Öl-Brennwertgerät den Heizölbedarf deutlich reduzieren kann. Ab 2026 sollen Ölheizungen eingebaut werden dürfen, wenn sie erneuerbare Energien mit einbinden. Das können zum Beispiel Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen sein. Der Einbau einer Ölheizung allein soll auch erlaubt sein, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können. Hat jemand bereits seine Ölheizung mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, so soll er jederzeit einen Kesseltausch durchführen können, da das Gebäude bereits anteilig mit erneuerbaren Energien versorgt wird.

Wie ist die Regelung in Baden-Württemberg?

Der Einbau einer Öl-Brennwertheizung ist in jedem Fall bis Ende 2025 als auch nach jetzigem Stand darüber hinaus natürlich möglich. Da in Baden-Württemberg bereits heute die Vorgaben des Erneuerbaren Wärme-Gesetzes (EWärmeG) zu beachten sind, müssen zur Erfüllung schon jetzt bei einer Modernisierung mindestens 15 Prozent erneuerbare Energien eingesetzt werden, z.B. durch ein 10-prozentiges Bio-Heizöl und einem (unverbindlichen) Sanierungsfahrplan. Ab 2026 dürfte voraussichtlich eine Hybrid-Lösung auch für die Ölheizung in Baden-Württemberg weiter möglich sein. Das bedeutet zum Beispiel: Öl-Brennwerttechnik + Solarthermie oder Photovoltaik. Die Einzelheiten hierzu stehen aber noch nicht fest.

Gibt es noch Fördermittel für eine neue Öl-Brennwertheizung?

Für den Einbau neuer Öl-Hybridanlagen gibt es weiterhin staatliche Fördergelder. Finanziell unterstützt wird der Einbau der erneuerbaren Komponenten, wie zum Beispiel eine Solarkollektoranlage, mit 30% der Invesitionskosten. Dabei sind die entsprechenden Förderbedingungen zu beachten. Nichtstaatliche Förderaktionen, zum Beispiel von Heizgeräteherstellern, sind davon nicht betroffen.

Was kann man Ölheizern jetzt raten?

Für Ölheizer besteht aktuell kein Handlungsdruck. Planen Kunden derzeit eine Heizungsmodernisierung mit Öl-Brennwerttechnik, können sie diese weiterhin umsetzen.

Worauf sollten Ihre Kunden künftig achten?

Die Einbindung erneuerbarer Energien hilft grundsätzlich, die CO2-Emissionen eines Hauses noch weiter zu verringern und ist daher eine sinnvolle Maßnahme. Dies ist auch vor dem Hintergrund der 2021 geplanten CO2-Bepreisung auf alle fossilen Energieträger sinnvoll. Ihre Kunden können diese Einbindung aber auch unabhängig von der Heizungsmodernisierung, in einem zweiten Schritt, vornehmen. Dazu beraten die SHK-Fachbetriebe oder Ihr zuständiger Bezirksschornsteinfeger. Ab 2026 ist die Einbindung erneuerbarer Energien Pflicht, wenn eine neue Ölheizung eingebaut wird.

Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere schwefelarmen Heizöl-Qualitäten, die für alle Öl- und Brennkessel geeignet sind:

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