Neues Förderprogramm für Prozesswärmeerzeugung aus Holz

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Die Förderbedingungen für Holzfeuerungen im privaten Bereich sind in Deutschland bekanntlich sehr gut: Die Bundesregierung fördert den Einsatz erneuerbarer Wärme und unterstützt im Rahmen des BAFA-Teils des Marktanreizprogramms (MAP) mit hohen Fördersummen. Für viele Holzheizungen kann gleichzeitig auch ein Zusatzbonus des APEE beantragt werden. 

Umso erfreulicher, dass nun auch Holzfeuerungen außerhalb des privaten Bereichs lukrativ bezuschusst werden – über das neue Programm für Prozesswärmeerzeugung aus Holz werden seit Januar 2019 sämtliche Holzkessel gefördert, die mindestens 50 % Prozesswärme erzeugen. Anregungen für Anwendungsbeispiele, die Prozesswärme auf Holz- und Pelletbasis nutzen, finden Sie in der DEPI-Broschüre „Pelletheizungen in kommunalen Einrichtungen, Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie“.

Die Broschüre richtet sich an Interessenten für Pelletheizungen im größeren Leistungsbereich wie z. B. Kommunen, Akteure der Wohnungswirtschaft sowie Gewerbe- und Industriebetriebe. Sie beantwortet Fragen rund um das Heizen mit Pellets: vom Energieträger über gesetzliche Anforderungen, Planung von Heizraum und Pelletlager bis hin zum Betrieb des Heizkessels. Über 50 Anlagenbeispiele aus verschiedenen Anwendungsbereichen zeigen, wie Pelletheizungen wirtschaftlich, nachhaltig, effizient und komfortabel betrieben werden. Darunter sind auch Beispiele für Prozesswärmegewinnung und Nahwärmenetze.

(Quelle: depv)