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Es war eine harte Zeit aus Krieg, Inflation und Weltwirtschaftskrise. Die großen Konzerne überschwemmten die Republik förmlich mit Tankstellen: Auf eine Zapfsäule kamen in dieser Zeit ganze 15 Autos. Auf je 3 Kilometer autofähigen Straßennetzes entfiel eine Tankstelle. Der Umsatz pro Pumpe betrug pro Tag durchschnittlich 55 Liter im Gesamtwert von etwa 22 Reichsmark.
Der Zweite Weltkrieg war im Rahmen der Zwangsbewirtschaftung auch für das Unternehmen Präg eine Zeit der Stagnation. Für die Verteilung sämtlicher Kraftstoffe wurden die Firmen in der Arbeitsgemeinschaft Mineralölverteilung (AMV) zusammengefasst. Zur Durchführung der nötigen Rechtsgeschäfte wurde das „Zentralbüro für Mineralöl GmbH“ gegründet. Es nahm die Verteilung sämtlicher Kraftstoffe in Deutschland vor.
Der energische Unternehmer Josef Deisenhofer konnte die DEA davon überzeugen, dass der Aufbau eines eigenen Tankstellennetzes unter der DEAMarke für das Unternehmen zwingend geboten war.
So war es die Firma Präg, die 1951 die erste DEATankstelle Deutschlands im Allgäu in Betrieb genommen hat. Um in Schwaben flächendeckend vertreten zu sein, wurde 1948 neben den bestehenden Tanklagern Kempten und Augsburg in Krumbach ein neues Tanklager eröffnet.
Mit diesen drei Stützpunkten war eine geographisch optimale Versorgung der zukünftigen Kunden gewährleistet. Josef Deisenhofer hatte nicht nur die Chancen des Wiederaufbaus erkannt. Er besaß die Weitsicht eines erfolgreichen Geschäftsmannes.