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1988

Abschied von Josef Deisenhofer

Ab Herbst 1989 war erkennbar, dass die Wiedervereinigung Deutschlands nach 40 Jahren Teilung in greifbare Nähe rückte. Josef Deisenhofer hatte dieses denkwürdige Ereignis nicht mehr erlebt. Er war im Jahr zuvor, kurz vor seinem 82. Geburtstag, verstorben. Im Rahmen einer persönlichen Begegnung im Januar 1990 führte Gerd Deisenhofer mit dem damaligen Hauptbereichsleiter der DEA, Horst Knoblauch, Gespräche die sich u. a. mit dem Thema Wiederaufbau eines leistungsfähigen Tankstellennetzes in der ehemaligen DDR beschäftigten.

Präg war entschlossen, sich in der ehemaligen DDR zu engagieren und begann mit Aktivitäten in Sachsen und den Städten Leipzig, Dresden und Chemnitz um zu prüfen, ob es noch rudimentäre Reste mittelständischer Tankstellen oder Mineralölhandelsstrukturen gab, die man evtl. in den Wiederaufbau mit einbeziehen konnte. Aber schon nach kurzer Zeit war erkennbar, dass es fast keine mittelständischen Strukturen mehr gab. Es galt, rasch ein neues Konzept für den Aufbau eines Tankstellennetzes und eines Verbrauchergeschäftes zu entwickeln.“